Bienenwohnung

Im Gegensatz zu den früher verwendeten Strohkörben (Abb. 1)  und Klotzbeuten benutzt man heute so genannte „Magazinbeuten“. Der Begriff „Magazinbeute“ bezeichnet eine Bienenwohnung die aus übereinander stehenden „Holzkisten“(Zargen) besteht. Im unteren Bereich befinden sich die Brutzargen. Auf diese setzt der Imker zur Trachtzeit die Honigzargen, Dieser Honigraum wird oft durch ein Absperrgitter künstlich vom Brutraum getrennt ist, so dass die Honiggewinnung erleichtert wird.

Abb. 1 Abb. 2

Heute werden häufig so genannte Magazinbeuten (Abb. 2) benutzt, die aus losen Teilen (Boxen, so genannten „Zargen“) bestehen und durch Aufeinanderstellen nach dem Baukastenprinzip den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden können.

In die Zargen werden Rähmchen eingehängt, in die die Bienen Waben bauen (Abb. 3). Der Imker gibt Mittelwände aus Wachs in die Rähmchen (Abb. 4), um einfacher zu arbeiten, Arbeitsenergie der Bienen zu sparen und die Größe der Wabenzellen zu beeinflussen (Reduzieren von Drohnenbrut).

Abb. 3 Abb. 4

Zum Imkerwerkzeug gehören unter anderem der Smoker zum „Beruhigen“ der Bienen, die Schutzkleidung (Hut, Schleier und Handschuhe) sowie Stockmeißel und Wabenheber (Abb. 5a–d).

 

Abb. 5a Abb. 5b

 

 

Abb. 5c Abb. 5d