Spitzmaus

Kurzinfo
Erkrankung / Ursache Spitzmaus
Nachweis Mit bloßem Auge zu erkennen
Symptomatik Tote Bienen mit ausgehöhltem Brustteil auf dem Beutenboden oder vor dem Flugloch.
Behandlung Drahtgitter vor den Fluglöchern 

Insektenfressende Spitzmäuse sind von den Säugetieren am meisten unter Imkern gefürchtet. Sie halten sich vor allem in der Nähe von waldnahen Ständen auf. Besonders bedrohlich werden sie für Bienen im Winter, wenn das Flugloch nicht bewacht ist. Im Sommer hingegen trauen sie sich nur selten in einen gut bevölkerten Bienenkasten.

Die größte unter den Spitzmäusen, die Waldspitzmaus, wird bis zu 8 cm lang. Die Zwergspitzmaus misst als kleinstes Säugetier nördlich der Alpen ca. 3,5 cm. Die Insektenfresser können sich jedoch so platt auf den Boden drücken, dass  sie noch durch einen 8 mm hohen Flugschlitz hindurch kommen. Zu erkennen ist ein Besuch von Spitzmäusen im Bienenvolk and toten Bienen mit ausgehöhltem Brustteil auf dem Beutenboden oder vor dem Flugloch.

Als Gegenmaßnahme kann man an Waldständen vor den Fluglöchern der Bienenkästen Drahtgitterstücke anbringen, die eine Maschenweite von ca. 6 mm haben sollten. Da Spitzmäuse normalerweise Vertilger von schädlichen Insekten, Raupen und Spinnen sind, sollten sie nicht weiter verfolgt werden. Verirrt sich im Winter einmal eine Hausmaus im Bienenkasten, so ist dies ein Indiz dafür, dass das Flugloch zu groß gewählt ist.

 
Spitzmäuse in einer Beute führen zu Unruhe im Bienenvolk und sie zerstören die Waben.