Propolis

Propolis ist kein körpereigenes Produkt der Bienen, sondern wird von den Blattknospen und der Rinde gesammelt. Es stammt zum Beispiel von Pappeln (braun), Erlen (gelb) oder Birken (schwarz). Es besteht aus Harz (50%), Wachs (30%), ätherischen Ölen (10%) sowie Eiweißen, Spurenelementen und Vitaminen. Es wird von der Biene als so genanntes „Kittharz“ zum Abdichten aller Ritzen und Spalten der Behausung (Abb. 1) verwendet.

Es ist sehr klebrig und wirkt gegen zahlreiche Pilze, Viren und Bakterien. Es dient daher beim Menschen zur Behandlung von Entzündungen der Haut und der Schleimhäute. Aber es wird auch im Geigenbau zum Imprägnieren des Geigenholzes genutzt. Die Gewinnung erfolgt durch Abkratzen (Abb. 2) des Propolis von den Beuten oder speziell eingelegten Propolisgittern, deren Löcher von den Bienen abgedichtet wurden.

Abb. 1 Abb. 2